Fraunhofer IAO und IBM stellen die Trendstudie »Bank & Zukunft 2017« vor – Banking beyond Digitalization

Was passiert mit Banken, nachdem die aktuelle Welle der digitalen Transformation überstanden ist? Womit wollen Banken zukünftig Erträge erzielen, wenn sich die regulatorischen Gegebenheiten und das Wettbewerbsumfeld im traditionellen Geschäft weiter verschärfen? Welche Positionierungsoptionen ergeben sich in der »Post-Digitalisierungs-Ära«? Diese und weitere Fragen sowie Vorschläge für zukünftige Entwicklungsmaßnahmen stehen im Betrachtungsfokus der aktuellen Ausgabe der Trendstudie »Bank & Zukunft 2017«.  Die Studie wurde von Fraunhofer IAO in Zusammenarbeit mit IBM  neu aufgelegt und wurde in Auszügen auf der IBM Bankenfachtagung "Bank&Zukunft 2017" in Auszügen vorgestellt.

Banken erwarten und hoffen auf Licht am Ende des Ertragstunnels

Mit Blick auf die prognostizierte Geschäftsentwicklung im Bankensektor haben sich die Erwartungen der Studienteilnehmer wieder in positivere Bahnen gelenkt als dies in den vergangenen zwei Jahren der Fall war. Der Anteil derer, die eine positive Geschäftsentwicklung ihres Instituts erwarten, hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Zwar liegt dieser mit 40 Prozent noch immer auf niedrigem Niveau, deutlich wird aber die Hoffnung auf Veränderung der politischen und marktlichen Rahmenbedingungen. Trotzdem erwarten, mit Blick auf die kommenden vier Jahre, noch immer rund 35 Prozent der teilnehmenden Entscheidungsträger keine Verbesserungen bei den Geschäftsentwicklungen.


Trotz konstanter Herausforderungen noch immer keine wahrnehmbaren Veränderungen

Die Einschätzungen der Entscheidungsträger in Bezug auf aktuelle Herausforderungen zeigt auch in diesem Jahr ein einheitliches Bild. Nach wie vor werden dabei die politisch motivierte Zinssituation, die Zunahme der regulatorischen Auflagen sowie die Gewährleistung eines hohen Sicherheitslevels als zentrale Herausforderungen genannt. Die Relevanz des Themas Intensivierung des Preiswettbewerbs hat sich in diesem Jahr aus Sicht der Befragten um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Dagegen wurde die Wettbewerbsintensität um Kunden mit einer geringeren Bedeutung als in den Vorjahren bewertet.

Mit bekannten Maßnahmen auf den Weg in die Zukunft?

Auch die geplanten Maßnahmen zur Begegnung der Hausforderungen zeigen wenig neue Entwicklung. Nach wie vor dominieren überwiegend Maßnahmen, die sich um die internen Angelegenheiten der Banken drehen, wie etwa die Umsetzung der regulatorischen Maßnahmen, die Digitalisierung der betrieblichen und vertrieblichen Prozesse oder die Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen. Nur eine der vier meistgenannten Maßnahmen bezog sich dabei auf die Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle. Für den Weg in eine disruptive Zukunft im Banking ist dies eindeutig zu wenig.

Über die Trendstudie »Bank & Zukunft«

In der Studienreihe »Bank & Zukunft« werden seit 2005 im jährlichen Intervall Trends und Entwicklungen im deutschsprachigen Bankenmarkt erhoben und analysiert. Dabei werden Vorstände und Führungskräfte eingeladen, ihre Einschätzungen zu Entwicklungen in den Bereichen Markt, Kunden, Vertrieb, Organisation und IT abzugeben. Die 13. Ausgabe der Trendstudie »Bank & Zukunft 17<< ist über den Shop des Fraunhofer IAO verfügbar (http://shop.iao.fraunhofer.de). Weitere Informationen zum Innovationsforum finden sich unter: www.bankundzukunft.de.

Weitere Informationen über IBM Lösungen für die Finanzbranche finden Sie unter: https://www-935.ibm.com/industries/de-de/banking

 

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

IBM Deutschland GmbH
IBM-Allee 1
71139 Ehningen
Telefon: +49 (7034) 15-0
Telefax: +49 (711) 785-3511
http://www.de.ibm.com

Ansprechpartner:
Hans-Juergen Rehm
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (7034) 151887
E-Mail: hansrehm@de.ibm.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.