connect conference 2018: Globale TK-Player fordern von Wirtschaft und Politik stärkere Unterstützung

  • Impulse, Dialoge, Showcases – Experten diskutieren technische Vorteile und Herausforderungen von 5G
  • 5G als Schlüssel für sicheres autonomes Fahren

Vertreter von weltweit führenden Telekommunikationsanbietern fordern von Politik und Wirtschaft ein stärkeres Engagement hinsichtlich der 2020 bevorstehenden Einführung der fünften Mobilfunkgeneration. Unter dem Motto „The Future of Telecommunications and Services“ diskutierten sie auf der connect conference 2018 am vergangenen Donnerstag im Münchener Hilton Airport Hotel die technischen Vorteile und Herausforderungen der sich in hohem Tempo entwickelnden 5G-Technologie.

Cayetano Carbajo Martín, CTO der Telefónica Deutschland, präsentierte in seiner Keynote „5G im O₂ Netzwerk. Was können wir erwarten?“ nicht nur erste Anwendungsfälle, sondern auch die notwendigen Voraussetzungen, die Politik und Wirtschaft noch schaffen müssten. „Das zunehmend schwierigere wirtschaftliche und regulatorische Umfeld schafft besondere Herausforderungen“, erklärte Cayetano Carbajo. „Um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und dem erwarteten Standard von 5G gerecht zu werden, bedarf es einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Wirtschaft und Politik.“


Howy Shu, Senior Director HUAWEI Technologies zeigte in seiner Keynote, wie Smartphones die 5G-Evolution weiter vorantreiben. Gleichzeitig betonte er die hohe Zahl an Anwendungen, die Unternehmen aus unzähligen Branchen bereits entwickelt hätten, die nur noch auf die Einführung von 5G warten würden. „Wenn 5G kommt, können wir uns auf bahnbrechende Möglichkeiten sowohl für Unternehmen als auch für Endverbraucher freuen“, sagt Shu.

Zukunft in weiter Ferne? Telekom und Vodafone bereits mittendrin

„Digitalisierung braucht Infrastruktur“, erklärte Walter Goldenits, CTO Telekom Deutschland. Genau wie der globale Aufbau des Stromnetzes im vergangenen Jahrhundert, sei nun der Aufbau des Glasfasernetzes das entscheidende Netzwerk, das den Alltag von Millionen Menschen massiv beeinflussen werde. „Unsere Netzwerke ermöglichen unseren Kunden, das volle Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen“, sagt Goldenits. „Deshalb fordern wir uns jeden Tag aufs Neue heraus, um schneller und effizienter mobile und drahtgebundene Technologien zu implementieren.“ Die Telekom startete gestern als erster Anbieter in Europa ein 5G-Netz in Berlin – Walter Goldenits ließ es sich nicht nehmen, diesen Meilenstein persönlich auf der connect conference zu verkünden.

„Mehreren Studien zufolge werden bis zum Jahr 2020 25 Milliarden Geräte das ,Internet der Dinge‘ bilden“, berichtete Guido Weissbrich, Director of Network Performance Management bei Vodafone Germany. „Vodafone bindet bereits heute täglich mehr Maschinen als neue Nutzer in sein Netzwerk ein.“ Auch er forderte schnelle und zuverlässige Netzwerke, die das Fundament für diese Bewegung seien, denn 5G ermögliche Echtzeit-Antworten und Geschwindigkeiten von mehreren Gigabits pro Sekunde. „5G wird die Grundlage für vernetzte Mobilität und autonom fahrende Fahrzeuge bilden“, führte Weissbrich weiter aus. „Aber ebenso auch für humanoide Roboter, die der Menschheit eine echte helfende Hand geben werden, für eine nachhaltige und effiziente Landwirtschaft und für eine neue industrielle Revolution.“ Mit aktiven Antennen, dem Internet der Dinge über die sogenannte Mobile Edge Cloud bis hin zu Gigabit-Geschwindigkeiten demonstrierte Weissbrich, wie Vodafone bereits die Weichen für 5G stellt und 5G-fähige Technologien in sein Netzwerk integriert.

Autonomes Fahren: 5G als Schlüssel für Sicherheit und Komfort

Das vernetzte Auto ermögliche eine neue Welt der Mobilität – Autofahren könnte so  sicherer, effizienter und attraktiver werden, erklärte Ralf Lenninger, Head of Future Solutions Interior Division, Continental AG. Als Teil der Schwarmintelligenz im Verkehr trage es vor allem zu einem besseren Verkehr bei. „Wir arbeiten an fortgeschrittenen Technologien wie V2X und 5G“, sagte Lenninger. „Dies bietet Zukunftsalternativen insbesondere für Dienste im Bereich Intelligent Transport Systems und die Möglichkeit für weitere Connected-Car-Anwendungen – vorausgesetzt, es gibt ein flächendeckendes Netz, und die 5G-Konnektivität wird bezahlbar sein.“ Zudem sei 5G zwar kein automotive-spezifischer Standard, aber dennoch für das vernetzte Fahrzeug von großem Interesse, da es eine sehr hohe Bandbreite und geringe Latenz verspräche. Lenninger erklärte, dies könne verbesserte Sicherheit und Komfort auf den Straßen ermöglichen und grundlegend sein, die individuellen Anforderungen an Mobilität auf unterschiedlichen Märkten rund um die Welt zu erfüllen.

Gebündelte TK-Power unter einem Dach

Gemeinsam mit dem Telekommunikationsmagazin connect veranstaltete die Weka Media Publishing GmbH den Branchentreff. „Die connect conference ermöglicht erste Antworten und Einblicke in den aktuellen Stand der 5G-Technik“, erklärte Dirk Waasen, Verlagsleiter Weka. „Es freut uns sehr, dass dieser Branchentreff erfolgreich dazu beiträgt, dass 5G von Anfang an ein Erfolg werden kann. Es ist wichtig, dass drängende Fragen und Probleme angesprochen werden können, wie zum Beispiel Netzbetreiber die immensen technischen Anforderungen überhaupt rechtzeitig erfüllen können und welche Geschäftsmodelle die nötigen Umsätze bringen werden.“

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