Microsoft Office 2019

Seit vergangener Woche ist für Unternehmen Microsoft Office 2019 über das Volumenlizenzportal erhältlich. Die neue on-premises Version enthält Funktions-Updates, nur noch sieben Jahre Support und wird teurer. Microsoft richtet sich mit Office 2019 an Nutzer, die kein 365-Abonnement abschließen wollen. Björn Orth von der VENDOSOFT GmbH sieht darin Anzeichen, dass sich die Cloud nicht in dem Ausmaß durchsetzt, wie ihn Microsoft propagiert.

DAS BIETET OFFICE 2019

Office 2019 enthält die wichtigsten Funktions-Updates, die Office-365-Anwender in den letzten drei Jahren durch monatliche Updates erhielten.
Wie gewohnt sind Word, Excel, PowerPoint und Outlook im Programmumfang enthalten. Unter macOS ist zusätzlich OneNote dabei, unter Windows auch Access, Publisher, Visio und Project. OneNote können Windows-Anwender als optionale Funktion installieren.


Wesentliche Neuerungen in Microsoft Office 2019:

  • PowerPoint 2019: neue Animations-Features, 4K-Videoexporte, Morph- und Zoom-Funktionen für cineastische Präsentationseffekte
  • Excel 2019: neue Formeln und Diagramme zur Datenanalyse, neue Pivot-Tabellen
  • Word 2019: Vorlesefunktionen, Vollbildmodus für konzentrierteres Schreiben
  • Outlook 2019: Vorlesefunktionen, Optimierung der Inbox-Darstellung

Die Windows-Version von Office 2019 wird nur unter Microsoft Windows 10, den Windows Servern 2016 und 2019 sowie macOS Sierra und höher ausgeführt. Die Betriebssysteme Windows 7 und 8.1 werden nicht mehr unterstützt.

VERKÜRZTER SUPPORT LEGT FRAGE NACH SINNHAFTIGKEIT NAHE

Nach offiziellen Statements bietet Microsoft für Office 2019 keine 10-jährige Unterstützung wie für die meisten seiner Software-Produkte an. Bei Wikipedia ist nachzulesen, dass es eine fünfjährige Mainstream-Unterstützung geben wird plus zwei weitere Jahre Extended Support. Damit endet der erweiterte Support 2026 – nur ein Jahr nach dem für Office 2016.

Das wirft für Software-Händler und Microsoft Partner Björn Orth die Frage auf, warum sich Unternehmen überhaupt auf die neue Version einlassen sollten – zumal Microsoft die Preise für Office um etwa 10 Prozent anheben wird. „Firmen, die von einer Vorgängerversion wie Office 2010 oder 2013 upgraden wollen, sind mit Office 2016 bestens beraten“, sagt er. Tatsächlich kommt die 2016er Büroanwendung deutlich günstiger als Office 2019, enthält alle Sicherheits-Updates und garantiert ein Produkt, das den Kinderschuhen entwachsen ist und somit zuverlässig läuft. Microsoft Office 2016 ist bei VENDOSOFT als gebrauchte Software erhältlich.

Wer auf die Features der neuesten Version nicht verzichten will und auf Office 2019 setzt, muss gegebenenfalls zeitgleich auf Windows 10 upgraden, um die Software installieren zu können. Diesen Unternehmen rät Björn Orth ebenfalls zu gebrauchten Windows-Lizenzen. „Auch hier liegt die Kostenersparnis etwa 30 Prozent gegenüber der neu erworbenen Version.“ Dabei unterscheidet sich neue Software in keiner Weise von gebrauchter.

IST DIE CLOUD SO VERBREITET WIE ALLE GLAUBEN?

Auf der Website von Microsoft heißt es: Office 2019 is a valuable update for customers who aren’t yet ready for the cloud. And each time we release a new on-premises version of Office, customers ask us if this will be our last. We’re pleased to confirm that we’re committed to another on-premises release in the future. While the cloud offers real benefits in productivity, security, and total cost of ownership, we recognize that each customer is at a different point in their adoption of cloud services…“

Für Björn Orth ist dies ein Eingeständnis, dass die Cloud vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen noch längst nicht den Siegeszug angetreten hat, den Microsoft gern propagiert. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung des Gebrauchtsoftware-Marktes wieder, in dem VENDOSOFT zu den bekanntesten Anbietern zählt. „Unsere Kunden kommunizieren ganz klar ihre Skepsis gegenüber Cloud-Angeboten“, sagt Orth. Diese rührt nicht selten von fehlenden infrastrukturellen Gegebenheiten.

„Es fehlt in vielen Gebieten an der notwendigen Bandbreite“, pflichtet ihm Joyce Studier bei. Sie ist Vertriebsprofi bei der VENDOSOFT GmbH und am Puls der Zeit, wenn es um die Probleme und Bedenken ihrer Kunden geht. Erst letzte Woche, so sagt sie, sei auf dem DILK 2018, dem deutschen IT-Leiterkongress in Düsseldorf, wieder klar geworden, dass Medien und Software-Anbieter das Thema Cloud heißer kochen als ihr potentielles Klientel. „In den Workshops wurde intensiv darüber diskutiert“, berichtet sie. „Viele der IT-Verantwortlichen sehen die enormen Kosten sowie die fehlende Infrastruktur als Hemmschuh.“ Diese Firmen sind noch auf lange Sicht mit gebrauchter Software bestens beraten. Das gilt für die Büroanwendung Office ebenso wie für Microsoft Betriebssysteme und Server.

Wenn demnächst – wie von Microsoft angekündigt – auf Office 2019 noch der Exchange Server 2019, Skype for Business 2019, SharePoint 2019 und der Project Server 2019 folgen, steht VENDOSOFT mit der jeweils deutlich günstigeren Alternative in Form gebrauchter Software bereit. Zu finden unter www.vendosoft.de/shop.

Über die VENDOSOFT GmbH

VENDOSOFT ist Spezialist für den Kauf und Verkauf neuer und gebrauchter Software. Unternehmen erhalten bei dem oberbayerischen Anbieter rechtsgültige Volumenlizenzen von Microsoft und Adobe – ab zehn Lizenzen bis zu mehreren Tausend.

Knapp 2500 Kunden nehmen im Zuge ihrer IT-Investitionen den Service der von Microsoft zertifizierten VENDOSOFT-Mitarbeiter in Anspruch: eine herstellerkonforme und Audit-sichere Lizenzberatung, die Einsparungen von 50 % bis 70 % gegenüber dem Neupreis für Software ermöglicht.

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