Weihnachtsgeschenke: Smarte Technik auf dem Wunschzettel

Gesellschaftsspiele, Socken, Schmuck und Bücher? Auf vielen Wunschzetteln für Weihnachten sind diese Klassiker smarter Technik gewichen. Das Geschäft mit den neuen Möglichkeiten boomt immer mehr. Alleine im Bereich intelligenter Spielzeuge soll der Weltumsatz laut einer Studie von Juniper Research von geschätzten sechs Milliarden Euro in diesem Jahr bis 2023 auf 18 Milliarden Euro ansteigen.

„Unter ‚smart‘ verstehen wir Geräte, die mit dem Internet kommunizieren. Erkennbar ist dies daran, dass eine App dazugehört oder dass Spracheingabe auf hohem Niveau funktioniert“, erklärt Günter Martin, Experte für das Internet of Things (IoT) bei TÜV Rheinland. „Es gibt sehr interessante Ideen für sämtliche Familienmitglieder. Beim Kauf müssen Verbraucher aber auf einiges achten.“ So sollten sich Käufer nicht nur über verschiedene Produkte informieren, sondern zudem die dazugehörigen Apps auf Benutzerfreundlichkeit prüfen. Auch eine Datenschutzerklärung des Herstellers ist in jedem Fall ein Muss und sollte kritisch hinterfragt werden: Was passiert mit den Daten? Wollen Verbraucher nicht die ganze Erklärung lesen, können sie in einem pdf-Dokument oder auf einer Webseite komfortabel nach verschiedenen Schlagwörtern wie Dritte, Dienstleister, Angebot oder Werbung suchen. Danach steht den smarten Geschenken nichts mehr im Wege.

Smart-TV, intelligente Puppe oder Fressnapf mit App


Bei den Kleinen beliebt sind Puppe, Teddy oder Roboter, die sich mit dem Kind unterhalten können oder per App gesteuert werden. Auch Spiele in Kombination mit Sprachassistenten sind ein Erlebnis. Kinder können eine erzählte Geschichte nachspielen und den Verlauf der Erzählung mitbestimmen. Bei Erwachsenen stehen Smart-TVs ganz oben auf der Liste. Diese bieten zusätzlich zum klassischen Fernsehen die Nutzung von Streaming-Apps und zum Teil eine sprachgesteuerte Bedienung. Wesentlich günstiger ist ein E-Book. Buchdownloads für die Geräte ermöglichen zudem Nachfolgegeschenke.

Auch Fitness-Tracker florieren in der Weihnachtszeit. Die Geräte messen verbrauchte Kalorien, Pulsfrequenz sowie Schlafqualität. Ebenfalls relativ erschwinglich mit einem Preis zwischen 50 und 100 Euro liegen Sprachassistenten. Sie beantworten Fragen, spielen Musik ab, stellen Termine ein und senden Nachrichten. Wer auch seinem Haustier moderne Technik schenken will, hat ebenfalls die Wahl: In Frage kommt beispielsweise ein Roboter-Ball für Katzen, der rollt und blinkt und über eine App Für bellende Vierbeiner gibt es Hundefressnäpfe, die per Smartphone-Steuerung das Futter nachfüllen.

Über TÜV Rheinland

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten über 20.000 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 2 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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