Amazon-Händler: Hohe Umsätze, aber keine Kunden

Händler können Abhängigkeit von Amazon mit einer Multichannel-Strategie verringern

Händler, die über Amazon verkaufen, können gutes Geld verdienen. Das klingt zunächst durchaus attraktiv. Doch ein Blick hinter die Kulissen verrät, dass man als Amazon-Händler weder wirklich im B2B- noch im B2C-Geschäft aktiv ist und trotz hoher Umsätze eigentlich keine Kunden hat. Eine Multichannel-Strategie kann dieses Problem lösen.

Handel über Amazon bringt drei Probleme


Der Verkauf über Amazon wird von Händlern zunehmend kritisch beäugt. Das hat drei Gründe.

Zum einen begeben sich Händler in eine ungewollte Abhängigkeit. Wenn ein Großteil des Umsatzes über Amazon generiert wird, kann dies bei Unstimmigkeiten oder technischen Problemen zu teilweise existenzbedrohlichen Situationen führen. Denn Amazon sitzt immer am längeren Hebel.

Zum anderen steigt die Unsicherheit. Teilweise willkürlich anmutende Veränderungen der Bedingungen oder technischen Möglichkeiten durch Amazon sorgen häufig für Verzweiflung. Auch der extrem zunehmende Wettbewerbsdruck setzt vielen zu. Laut einiger Schätzungen haben sich in 2018 täglich 2.000 bis 3.000 neue Händler bei Amazon registriert, überwiegend aus Fern-Ost. Preiskämpfe sind da vorprogrammiert.

Eines der am häufigsten vernachlässigten Probleme beim Handel über Amazon ist die fehlende Kundenbeziehung. Um diese aufzubauen, sind Kundendaten notwendig. Als Amazon-Händler erhalten Sie darauf keinen Zugriff und verkaufen quasi an Unbekannte. Sie werden also nie Bestandskunden aufbauen, denen Sie weitere Produkte verkaufen können.

Sollten Sie als Großhändler aktiv sein und an Amazon direkt verkaufen (Vendor), werden Sie auch keine typische B2B-Beziehung haben. Ihnen ist ein Vendor Manager zugeordnet, der ab 7-stelligen Umsätzen anfängt, auf Ihre Mails zu antworten.

Die Lösung lautet Multichannel

Sollte man als Händler deshalb auf Amazon verzichten? Keineswegs. Aber es braucht alternative Verkaufskanäle, um die Abhängigkeit zu minimieren und eine direkte Beziehung zu Kunden aufzubauen – kurzum: eine Multichannel-Strategie.

Ein Händler muss das vorhandene Budget sinnvoll auf verschiedene digitale Vertriebs- und Marketingkanäle verteilen. Und zwar auf solche, die das beste Aufwand-Nutzen-Verhältnis haben und sich am besten dafür eignen, den Customer Lifetime Value zu maximieren.

Die E-Commerce Beratung COMMERCE& aus Hamburg zeigt in ihrem kostenfreien E-Book “Der E-Commerce Wegweiser” eine anschauliche Übersicht über die relevanten Kanäle in der Onlinewelt. Nach dem Download haben Unternehmen zudem die Möglichkeit, kostenfrei einen spannenden Online-Kurs zu durchlaufen, wie man am besten eine Multichannel-Strategie aufsetzt. 7 Lessons in 7 E-Mails. Ein neuartiges kurzweiliges Format für vielbeschäftigte Vertriebler und Marketer. Hier geht es zum E-Book: https://commerceand.eu/ebook

Die Langversion des Blog-Beitrags ist hier zu finden: https://commerceand.eu/hohe-umsaetze-ohne-kunden

Über die COMMERCE& LOVE GmbH

Progressive E-Commerce Beratung aus Hamburg. Die Zukunft des Vertriebs ist online. Es gilt die richtigen Kanäle zu finden, um seine Marke und seine Produkte erfolgreich online zu vermarkten. COM& unterstützt Firmen aller Art dabei, pragmatische Multichannel Strategien zu entwickeln. Im Anschluss daran begleitet die Beratung ihre Klienten in der Umsetzung – entweder in Form einer Coaching-Rolle oder als verlängerte Werkbank auf bestimmten Kanälen. Tiefe operative Expertise hält COM& dabei im Bereich Amazon vor.

Gegründet wurde die Beratung von Gil Lang, Onlineunternehmer und Mitbegründer der deutschen Amazon FBA Szene, und Steffen Otten, Strategieberater im digitalen Umfeld (ehem. McKinsey und diffferent).

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