ADVA FSP 3000 TeraFlex™ bricht zahlreiche Rekorde

(BUSINESS WIRE)– ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass das FSP 3000 TeraFlex™-Terminal des Unternehmens mehrere neue Branchenrekorde in einem kommerziellen, terrestrischen Weitverkehrsnetz, das ursprünglich für den Betrieb mit 100Gbit/s ausgelegt war, aufgestellt hat. Mit seinem optischen „Spectrum-as-a-Service“-Ansatz übertrug das Terminal Datenraten von 200Gbit/s pro Wellenlänge über eine Entfernung von 5.738km mit 2,5Bit/Symbol und 500Gbit/s über 1.016km mit 5Bit/Symbol. Das ADVA FSP 3000 TeraFlex™-Terminal ist die erste kommerziell verfübgare Lösung, die derartige Ergebnisse erzielt hat. Ausschlaggebend war die über Netzwerktelemetrie gesteuerte „fractional QAM“-Funktionalität des Terminals, mithilfe derer die Reichweite und Kapazität der Datenübertragung durch eine automatisierte Konfiguration von Modulationsformat und Baudrate maximiert werden konnten. Der im Verbund mit den ADVA-Partnern Poznan Supercomputing and Networking Center (PSNC), EENet von HITSA und Tele2 Estonia realisierte Pilotversuch zeigte auch, wie ein disaggregierter Open-Line-System-Ansatz (OLS) die Flexibilität der Übertragungstechnik verbessern und das Potenzial der vorhandenen optischen Infrastruktur voll ausschöpfen kann.

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ADVA FSP 3000 TeraFlex™ bricht zahlreiche Rekorde (Foto: Business Wire)


„Unsere Terminal-Technologie setzt neue Maßstäbe bei der Datenübertragung in terrestrischen Weitverkehrsnetzen. Wie wir bereits in Feldversuchen in Metronetzen und bei der Rechenzentrumskopplung gezeigt haben, ist softwaredefinierte Übertragung mit dem FSP 3000 TeraFlex™-Terminal die ultimative Antwort auf explodierende Bandbreitenanforderungen“, so Jörg-Peter Elbers, SVP Advanced Technology bei ADVA. „Mit seiner programmierbaren Signalformung und den ultraflexiblen Modulationsmöglichkeiten balanciert unser einzigartiges Terminal die Parameter Distanz und Übertragungsrate so, dass das verfügbare Spektrum maximal genutzt und optimale Leistung bei jeder Reichweite erzielt wird. Das versetzt Telekommunikationsdienstleister in die Lage, die Bandbreite in ihren Netzen ohne kostspielige Upgrades massiv zu erhöhen. Die Vorführung zeigt auch, wie ein offener und kohärenter optischer Layer selbst bei Übertragungsstrecken, die sich über mehrere Länder erstrecken, mit schwierigsten Bedingungen zurechtkommt. Das FSP 3000 TeraFlex™-Terminal vereint als Teil einer disaggregierten OLS-Lösung Agilität mit unerreichter Kosteneffizienz.“

Der Pilotversucht erfolgte über den von Tele2 Estonia zwischen dem estnischen Tallinn und Frankfurt betriebenen „Baltic Highway“ und setzte im Hinblick auf Bandbreite und Reichweite neue Maßstäbe in terrestrischen Weitverkehrsnetzen. Rekordverdächtig waren auch die Übertragung von 300Gbit/s pro Wellenlänge über 3.751km mit 3Bit/Symbol und 400Gbit/s pro Wellenlänge über 1.792km mit 4,5Bit/Symbolmodulation. Die Machbarkeit von Datenübertragungen mit 800Gbit/s über 1.016km in einem einzigen 125GHz-Spektralabschnitt wurde ebenfalls demonstriert. Über die intelligente Netzwerktelemetrie ruft das ADVA FSP 3000 TeraFlex™-Terminal die Übertragungscharakteristik der optischen Kanäle ab. Anschließend kann es die bestmögliche Kapazität und spektrale Effizienz für jeden Lichtpfad ermitteln. Das ist besonders für Netzbetreiber von Vorteil, die ungenutztes Potenzial in ihrer bestehenden Infrastruktur ausschöpfen möchten, anstatt ihre gesamte Übertragungstechnik kostspielig nach- oder aufzurüsten.

„Zusätzliche Kapazität wird gerade in großen Weitverkehrsnetzen wie dem Baltic Highway besonders stark nachgefragt. Die gezeigte Lösung bietet neue Möglichkeiten, dieser enormen Nachfrage standzuhalten, indem sie deutlich höhere Übertragungsraten bei gleichzeitig bester spektraler Effizienz ermöglicht. Sie ebnet den Weg zur Bewältigung des gestiegenen Datenaufkommens sowie zu enormen Kosteneinsparungen und einem vereinfachten Betrieb“, so Ove Ant, Director of Carrier and Enterprise Sales, Tele2 Estonia. „Unter Verwendung unseres kohärenten offenen optischen Layers mit Flexgrid-ROADMs, der auch in die ADVA FSP 3000-Technologie integriert ist, illustriert die Vorführung, wie man noch mehr Kapazität aus bestehenden Weitverkehrsnetzen herausholen und damit eine weitaus bessere Wertschöpfung erzielen kann. Mit dem ADVA FSP 3000 TeraFlex™-Terminal kann man die Rekonfiguration von Modulation und Baudrate für unterschiedliche Reichweiten und Spektraldienstparameter automatisieren. Diese Funktion ist für die Branche richtungsweisend.“

„Diese Vorführung ist von großer Bedeutung für das nationale Forschungsnetz (NREN). Sie demonstriert, wie der enorme Datenbedarf rechenintensiver Anwendungen und internationaler Site-to-Site-Konnektivität mit hochflexiblen Spektrum-Diensten bewältigt werden kann“, erläutert Artur Binczewski, Director of Network Technology Division, PSNC. „Offenheit und automatische Modulationsanpassung spielen für die Zukunft von NRENs eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit ADVA, EEnet von HITSA und Tele2 zeigen wir, wie die Kapazität der bereitgestellten Infrastruktur massiv erhöht werden kann, damit Hochleistungsnetze wie das Unsere die Arbeit von Wissenschaftlern und Forschern mit immer noch bandbreitenintensiveren Anwendungen unterstützen können. Auf diese Weise werden wir auch in Zukunft den akademischen Diskurs vorantreiben, die Wirtschaft fördern und die Rolle Europas als weltweites Vorbild für Lehre und Forschung stärken.“

Weitere Informationen zu diesem Rekordversuch finden Sie hier: http://adva.li/teraflex-tele2-trial.

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