Coronakrise trifft die Psychotherapie in doppelter Weise

Die Auswirkungen der Coronakrise auf das Gesundheitswesen sind enorm, die intensivmedizinische Versorgung droht an ihre Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Gleichzeitig wird die medizinische Versorgung in den Arztpraxen wegen der steigenden Infektionsgefahr, der strikten Kontaktbeschränkungen im Alltag und vermehrter Quarantänefälle immer schwieriger. In der Regelversorgung von körperlich und psychisch kranken Menschen drohen Engpässe und Ausfälle. Zertifizierte Videosprechstunden sind oft das einzige Mittel, Therapien aufrecht zu halten.

Auch Dr. Frank Tenbrock nutzt die Technologie, um mit seinen Patienten in Kontakt zu bleiben. Der Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin aus Düsseldorf ist froh, dass er die Videosprechstunde schnell und unbürokratisch einrichten konnte: „Ohne diese Möglichkeit müsste ich alle Therapiestunden absagen und könnte höchstens einen telefonischen Notfallservice anbieten. Besonders gefährdete Patientinnen und Patienten – zum Beispiel solche mit schweren Depressionen – müssten zum Selbstschutz vorsorglich in ein Landeskrankenhaus überwiesen werden, weil die ambulante Versorgung nicht sichergestellt wäre.“

Frank Tenbrock ist einer der vielen niedergelassenen Ärzte, die von dem Angebot Gebrauch gemacht haben, die Software „sprechstunde.online“ der Deutschen Arzt AG kostenlos zu installieren. Das Essener Unternehmen hatte als erster Telemedizinanbieter in Deutschland seine Lösung bereits Ende Februar für alle Ärzte in Deutschland kostenlos verfügbar gemacht. „Anfangs war die Nachfrage noch zögerlich. Aber spätestens seit der Verschärfung der Maßnahmen zur Kontaktvermeidung und den starken Einschränkungen im öffentlichen Leben ist der Bedarf an Lösungen zur Aufrechterhaltung der medizinischen Regelversorgung massiv gestiegen“, erklärt Jochen Roeser, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Arzt AG.


Krise stärkt Akzeptanz

Das Prinzip und die Technologie der Videosprechstunden sind nicht neu, allerdings hat die Coronakrise dazu beigetragen, dass die Mehrwerte der Technologie offenkundig werden. Und damit steigt die Akzeptanz für den Einsatz der Methode – sowohl die der Praxen und Patienten also auch die der Kostenträger. Eine Hürde für den Einsatz der einfachen, aber effektiven Software lag bisher nämlich darin, dass der Arzt diese Leistung nur sehr begrenzt vergütet bekam. „Im Falle der Psychotherapie durften lediglich 20 Prozent der Behandlung über Video stattfinden. Ab dem 1. April 2020 ist diese Regel – zunächst vorübergehend – außer Kraft gesetzt. Was bleibt ist die Notwendigkeit einer persönlichen Diagnosestellung“, erklärt Dr. Frank Tenbrock, der mit dieser Lockerung jetzt viel flexibler handeln und seine Patienten besser versorgen kann.

Deren Akzeptanz für die Videosprechstunde ist übrigens sehr hoch – nicht nur in Krisenzeiten, wie der Düsseldorfer Psychiater erklärt: „Auch unabhängig von Corona hätte ich die Videosprechstunde in meiner Praxis vorangetrieben. Sie gibt mir nämlich die Möglichkeit, mobil eingeschränkte Patienten oder solche auf Reisen zu betreuen. Natürlich bin ich selbst auch flexibler und kann eine Sprechstunde auch mal außerhalb der regulären Sprechstundenzeit, zum Beispiel im Notfall und ortsungebunden  durchführen.“ Ein Ersatz für den regulären Praxisbetrieb ist das „Video“ für ihn nicht, aber eine sinnvolle Ergänzung – vor allem in Krisenzeiten.

So funktioniert die Videosprechstunde

Therapeutische Gespräche zwischen Arzt und Patient enthalten vertrauliche Informationen und müssen besonders geschützt stattfinden. Eine Versorgung über die Videofunktionen der herkömmlichen Anbieter und Messangerdienste ist darum nicht erlaubt. Für Arztpraxen gibt es spezielle Softwaresysteme, die eine anspruchsvolle Zertifizierung durchlaufen und besonders starke Sicherheitsmechanismen erfüllen. „sprechstunde.online“ der Deutschen Arzt AG ist so eine Software, die über die notwendigen Zertifikate verfügt.

In der Praxis funktioniert „sprechstunde.online“ allerdings genauso einfach wie eine „normale“ Videokonferenz: Der behandelnde Arzt sendet dem Patienten einen Link, über den sich dieser zur vereinbarten Zeit über seinen Computer oder sein Smartphone mit eingeschalteter Kamera einwählt. Für den Patienten entstehen in keinem Fall Kosten. Für Ärzte steht die Software der Deutschen Arzt AG für die Dauer der Corona-Krise kostenlos zur direkten Nutzung bereit.

https://www.sprechstunde.online/registrieren

Über sprechstunde.online 

sprechstunde.online ist ein etablierter, KBV-zertifizierter Videodienst für Ärzte und Behandler. Die Anwendung wurde seinerzeit für niedergelassene Ärzte in einer Entwicklungspartnerschaft mit dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) entwickelt und hat sich in Pilotprojekten und anspruchsvollen Einsatzbereichen mit besonders sicherheitsrelevanten Kunden wie der Bundeswehr bewährt. Zudem ist sprechstunde.online vollständig in das BVOU Patientenportal Orthinform integriert. Hier können Patienten ihren Arzt über eine einfache Arztsuche finden und dann direkt eine Videosprechstunde buchen.

Über die Deutsche Arzt AG

Mit einem stark wachsenden Versorgungsnetzwerk von derzeit rund 900 eingebundenen niedergelassenen Ärzten, 130 Physiotherapieeinrichtungen, Versorgungsverträgen mit großen gesetzlichen Krankenkassen, einer Allianz mit dem größten orthopädischen Berufsverband und mit bereits etablierten digitalen Assistenzsystemen wie der Videosprechstunde, Online-Therapie und Online-Prävention verfügt die Deutsche Arzt AG über eine der innovativsten Versorgungslösungen im ambulanten orthopädischen Bereich.

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