Sitzt du noch im Wartezimmer oder vor der Webcam? Coronas großer Schub für die Human-Telematik

Die Coronakrise hat auf verschiedensten gesellschaftlichen und beruflichen Ebenen zu einer verstärkten Nutzung digitaler Angebote geführt. Sei es Homeschooling oder Homeoffice, Arztbesuch oder einfach der Kontakt zu Familienangehörigen – manches ging auf einmal nur noch online. Gerade für Menschen, die zur Risikogruppe zählen und eher öfter zum Arzt gehen als der Durchschnitt, war die digitale Sprechstunde eine lebensschützende Maßnahme. Doch wie stark wurden die Angebote genutzt, und wie nachhaltig wird der Effekt sein? Und welche Nachteile gibt es vielleicht?

Der Digitalverband Bitkom hat schon zu Beginn der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland Zahlen zum Thema erhoben. Bei einer repräsentativen Umfrage, die in der ersten Märzhälfte durchgeführt wurde, also noch vor dem bundesweiten Lockdown, sprachen sich zwei Drittel der Befragten für das Angebot von Online-Sprechstunden aus. Ein Jahr zuvor, quasi in der alten Normalität, waren es gerade mal 30 Prozent. Klar: Wer nur virtuell zum Arzt geht, schützt sich und andere – und auf der anderen Seite des Schreibtisches sieht es genauso aus, gehören doch Ärzt:innen und Pflegepersonal zu den besonders gefährdeten Gruppen. „Wir müssen die schon vorhandenen Möglichkeiten jetzt konsequent ausbauen und in die Fläche bringen“, forderte Ende März Bitkom-Präsident Achim Berg. Entsprechende Voraussetzungen waren schon 2018 mit der Lockerung des Fernbehandlungsverbots geschaffen worden. Damit durften Ärzt:innen auch unbekannte Patienten in Einzelfällen ausschließlich telemedizinisch behandeln. Bis Anfang 2020 hatten die Landesärztekammern in 15 Bundesländern sich angeschlossen.


Auch das Terminservice-Gesetz, das 2019 in Kraft trat, beinhaltete verbesserte Voraussetzungen für die Telemedizin. So wurden Krankenversicherungen verpflichtet, in Gegenden mit zu wenig Ärzt:innen eigene Praxen oder „mobile und telemedizinische Versorgungs-Alternativen“ anzubieten. Zudem wurden die Krankenkassen verpflichtet, bis spätestens 2021 ihren Versicherten die lange umstrittene elektronische Patientenakte anzubieten. Die Bitkom-Umfrage vom März spiegelte aber noch viel größere Hoffnungen wieder, die die Befragten in die digitale Technik setzen: 84 Prozent sagten, digitale Technologien könnten dabei helfen, mehr über das Coronavirus zu erfahren und auch dazu beitragen, ein Gegenmittel zu finden, etwa durch die automatisierte Analyse von Patientendaten……… lesen Sie hier weiter.

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