Inhouse Logistik definieren und optimieren

In vielen Unternehmen läuft die Produktion hochautomatisiert – und trotzdem entstehen Lieferverzüge, weil Material „nicht da“ ist. Häufig liegt das Problem nicht an den Teilen selbst, sondern an der Inhouse Logistik: Bestände sind ungenau, Behälter verschwinden im Umlauf, Transportaufträge werden per Zuruf verteilt, und Statusinformationen existieren nur im Kopf einzelner Mitarbeitender. Die Folge sind Suchzeiten, Doppelwege und hektische Eskalationen, sobald ein Engpass droht. Genau hier lohnt sich ein systematischer Blick auf Prozesse, Daten und Steuerung.

Was bedeutet Inhouse Logistik?

Der Begriff Inhouse Logistik beschreibt die Gesamtheit aller logistischen Tätigkeiten, die innerhalb eines Unternehmensstandorts stattfinden. Dazu zählen Wareneingang, Einlagerung, Bestandsführung, Kommissionierung und Warenausgang ebenso wie die Materialversorgung der Produktion, Umlagerungen zwischen Lagerzonen oder die interne Verteilung von Fertigteilen. Entscheidend ist dabei nicht nur „Bewegen und Lagern“, sondern auch „Buchen und Nachweisen“: Ohne saubere Datenerfassung (z. B. per Barcode) bleibt der Prozess unsichtbar – und Unsichtbares lässt sich kaum optimieren.

Use Case: Inhouse Logistik im Industrieunternehmen – Prozesse und typische Bremsen

Nehmen wir ein Industrieunternehmen mit Wareneingang, Zentrallager, Produktionsversorgung und Versand. Täglich kommen Zukaufteile und Rohmaterialien an. Im Wareneingang werden Lieferungen geprüft, etikettiert und auf Lagerplätze verteilt. Aus dem Lager heraus werden Aufträge kommissioniert oder als Nachschub an die Fertigung bereitgestellt. Parallel zirkulieren Ladungsträger wie KLT, Gitterboxen, Paletten oder Sonderbehälter zwischen Lieferanten, Lager, Linien und Rückführung.

In der Realität entstehen Ineffizienzen oft schleichend. Bestandsbuchungen erfolgen zeitversetzt oder gar nicht, weil „es gerade schnell gehen muss“. Dadurch stimmen System- und Ist-Bestand nicht überein – was wiederum Fehlkommissionierungen, unnötige Nachbestellungen oder Produktionsunterbrechungen begünstigt. Zusätzlich wird das Behälterwesen zum Kostenfaktor: Wenn nicht klar ist, welche Ladungsträger bei welchem Partner oder in welchem Bereich stehen, häufen sich Rückfragen, Schwund und Engpässe. Ein dritter Klassiker sind innerbetriebliche Transporte: Material muss zur richtigen Zeit an die richtige Linie, aber Transportaufträge werden informell verteilt. Das führt zu Doppelwegen, fehlender Priorisierung und unklaren Verantwortlichkeiten. Spätestens wenn Versand und interne Verteilung gleichzeitig um Ressourcen konkurrieren, kippt der Tagesplan in „Feuerwehrmodus“.

COSYS als Plattform: Prozesse vernetzen statt Insellösungen pflegen

Genau an diesen Schnittstellen setzt COSYS an – mit einem modularen Ansatz, der sich wie eine Plattform über die Inhouse Logistik legt. Kernidee: Prozesse werden mobil erfasst (Smartphone/MDE), zentral verwaltet (WebDesk/Backend) und anschließend auswertbar gemacht (BI/Dashboards).

Lagerverwaltungssystem: stabile Bestände, klare Lagerbewegungen

Ein Lagerverwaltungssystem ist die Basis, wenn Inhouse Logistik verlässlich funktionieren soll. COSYS beschreibt dafür typische Funktionen wie Echtzeit-Bestandsübersichten, Wareneingang/Einlagerung sowie Kommissionierung und Warenausgang. Durch mobile Datenerfassung werden Lagerbewegungen direkt am Ort des Geschehens gebucht, was Fehler reduziert und Bestände belastbarer macht. In der Praxis heißt das: weniger Suchen, weniger „Phantombestände“, mehr Planbarkeit für Produktion und Versand.

Behältermanagement: Ladungsträger im Griff statt teurer Schwund

Behältermanagement klingt nach Nebenthema – ist aber in der Inhouse Logistik oft ein echter Hebel. COSYS führt hierfür u. a. die digitale Erfassung von Ein- und Ausgängen, die Zuordnung zu Kunden/Lieferanten/Abteilungen sowie Historien und Konten im WebDesk an. Ergänzend helfen Funktionen wie Fotodokumentation (z. B. Schäden), Benachrichtigungen und Auswertungen, um Kreisläufe sauber zu halten. So wird nachvollziehbar, wo sich Ladungsträger befinden und wo Verluste oder Engpässe entstehen.

Innerbetrieblicher Transport: Aufträge steuern, Status sichtbar machen

Wenn Materialversorgung, Umlagerungen und interne Kurierfahrten über Zettel, Funk oder Zuruf laufen, geht viel Zeit in Koordination verloren. COSYS positioniert den innerbetrieblichen Transport als orchestrierten Prozess: Transportaufträge können zentral geplant, Ressourcen verwaltet und Status in Echtzeit überwacht werden – mit der Ausführung über mobile Geräte. Das verbessert Priorisierung und Nachverfolgbarkeit und reduziert unnötige Wege.

Transportmanagement: Übergang von „intern“ zu „außer Haus“ sauber abbilden

Sobald Transporte nicht nur innerhalb des Werks, sondern auch zwischen Standorten, zum Kunden oder als Auslieferung relevant sind, wird ein Transportmanagement wichtig. COSYS beschreibt TMS-Lösungen mit Fokus auf Tracking über Barcode-Technologie sowie Bausteine wie elektronische Tourenabwicklung, Paketmanagement und Lademittelverwaltung. Damit lassen sich Transportketten konsistenter dokumentieren – und die Inhouse Logistik endet nicht mehr an der Hallentür, sondern bleibt bis zur Übergabe nachvollziehbar.

Business Intelligence: Aus Daten werden Entscheidungen

Digitalisierung allein macht Prozesse schneller – aber nicht automatisch besser. Der Mehrwert entsteht, wenn Daten aus Lager, Transport und Behälterkreisläufen zusammengeführt und ausgewertet werden. COSYS beschreibt den WebDesk als zentrale, webbasierte Oberfläche, in der mobil erfasste Informationen in Echtzeit verarbeitet, visualisiert und analysiert werden. Damit lassen sich Kennzahlen und Auffälligkeiten (z. B. lange Liegezeiten, Engpass-Ladungsträger, wiederkehrende Fehlerquellen) deutlich schneller erkennen. Ergänzend nennt COSYS BI-Funktionen wie Dashboards, Reporting und – je nach Ausprägung – Handlungsempfehlungen und Prognosen, um kontinuierliche Verbesserungen datenbasiert zu steuern.

Fazit

Inhouse Logistik ist das Rückgrat der innerbetrieblichen Versorgung – und gleichzeitig eine der häufigsten Ursachen für versteckte Kosten, wenn Transparenz und Steuerung fehlen. Der dargestellte Use Case zeigt: Unklare Bestände, chaotische Behälterkreisläufe und informell gesteuerte Transporte führen schnell zu Suchzeiten, Doppelarbeit und Produktionsrisiken. COSYS begegnet diesen Problemen mit einer modularen Intralogistik Plattform, die Lagerverwaltung, Behältermanagement, innerbetrieblichen Transport und Transportmanagement miteinander verbindet und durch Business Intelligence messbar optimierbar macht. So wird Inhouse Logistik vom „notwendigen Aufwand“ zur echten Stellschraube für Effizienz, Liefertreue und Stabilität.

 

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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