KI-gestützte IT-Sicherheitslösungen haben sich in deutschen Unternehmen etabliert, allerdings nicht als alleiniger Schutz vor Cyberattacken. Das zeigt die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista und brand eins. Demnach nutzen bereits rund zwei Drittel der Unternehmen künstliche Intelligenz in ihrer IT-Sicherheitsstrategie. Der Großteil setzt dabei jedoch auf einen teilweisen Einsatz, während umfassend KI-basierte Sicherheitsarchitekturen die Ausnahme bleiben. Besonders deutlich wird: Vertrauen entsteht vor allem dort, wo Technologie und menschliche Expertise zusammenspielen. So fühlen sich 45 Prozent der Befragten am besten durch eine Kombination aus KI und IT-Sicherheitsexperten geschützt wie bei Managed Extended Detection and Response (MXDR). Reine KI-Lösungen genießen hingegen deutlich weniger Vertrauen.
„Die große Stärke KI-basierter Systeme liegt in der schnellen Verarbeitung großer Datenmengen. Gerade dort, wo täglich eine enorme Flut an Informationen bewertet werden muss, ist KI ein verlässlicher Partner – sie schafft Überblick und entlastet“, sagt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand der G DATA CyberDefense AG. „Bei der Erkennung von Schadsoftware und verdächtigem Verhalten hilft sie, Malware und Indikatoren frühzeitig zu sortieren, Muster zu erkennen und Teile der Analyse zu automatisieren. Doch KI ist kein Ersatz für menschliche Analystinnen und Analysten – und soll es auch nicht sein. Denn Vertrauen, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein lassen sich nicht automatisieren. Die besten Ergebnisse entstehen im Zusammenspiel: Wenn KI die Vorarbeit leistet und Menschen mit Fachwissen, Intuition und dem Blick fürs Wesentliche die richtigen Entscheidungen treffen.“
Hybrider Schutz vor Cyberattacken
Nur ein kleiner Teil der Unternehmen (7 Prozent) verzichtet vollständig auf KI-gestützte Sicherheitslösungen und plant dies auch künftig nicht. Gleichzeitig befindet sich jede vierte Firma noch in der Planungsphase. Ein klares Signal, das KI auch in der IT-Sicherheit ein Effizienztreiber ist. Ein Einsatzszenario sind etwa Managed-Extended-Detection-and-Response-Lösungen (MXDR) oder Managed Security Operations Center (SOC). KI-gestützte Analysetools helfen dabei, große Datenmengen schneller zu analysieren und Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Allerdings laufen Angriffe selten nach Schema F ab. Und neue Angriffstechniken lassen sich nur durch Erfahrung, Kontextwissen und Flexibilität sicher einschätzen. Daher sollte die Verantwortung für kritische Entscheidungen und strategische Maßnahmen idealweise beim Menschen liegen. Unternehmen, die KI und menschliche Expertise intelligent kombinieren, schaffen die besten Voraussetzungen für nachhaltigen Schutz vor digitalen Bedrohungen.
Cybersicherheit in Zahlen zum Download
„Cybersicherheit in Zahlen“ erschien bereits zum fünften Mal und zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Fachleute von Statista haben die Befragung eng begleitet und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Magazin „Cybersicherheit in Zahlen“ präsentieren. Darüber hinaus haben die Marktforscher Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu einem umfassenden Nachschlagewerk der IT-Sicherheit zusammengeführt.
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