Ob unerwartete Kostensteigerungen, Lieferengpässe, regulatorische Verpflichtungen, verpasste Kündigungsfristen oder sinkende Margen: Die meisten kritischen Entwicklungen entstehen nicht plötzlich. Sie entwickeln sich über Monate oder Jahre hinweg und haben ihren Ursprung häufig in Verträgen, Leistungsversprechen, Fristen, Lieferantenbeziehungen oder regulatorischen Verpflichtungen. Die entscheidenden Informationen existieren also oftmals bereits im Unternehmen. Das Problem besteht vielmehr darin, dass sie über tausende Dokumente, Systeme und Fachbereiche verteilt sind und deshalb nicht als zusammenhängendes Bild wahrgenommen werden.
Während sich Managementberichte überwiegend auf die Vergangenheit konzentrieren, entstehen viele unternehmerische Gefahren aus Entwicklungen, die bereits heute angelegt sind. Umsatzberichte zeigen, was gestern passiert ist. Kostenanalysen erklären, warum das vergangene Quartal besser oder schlechter verlaufen ist. Risikoreports dokumentieren bekannte Risiken. Für die Steuerung der Zukunft reicht das jedoch immer seltener aus.
Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Mangel an Daten
Noch nie verfügten Unternehmen über so viele Informationen wie heute. ERP-Systeme verwalten Prozesse und Transaktionen. CRM-Lösungen erfassen Kundenbeziehungen. Dokumentenmanagementsysteme speichern riesige Mengen geschäftsrelevanter Informationen. Hinzu kommen E-Mails, Tabellen, Berichte und Vertragsarchive.
Trotz dieser Informationsfülle fehlt häufig die Transparenz darüber, welche Konsequenzen bestehende Verpflichtungen künftig auslösen können. Viele Führungskräfte kennen diese Situation aus ihrem Alltag: Eine Preisanpassungsklausel wirkt sich plötzlich auf die Profitabilität aus. Eine vertraglich vereinbarte Abnahmeverpflichtung belastet unerwartet die Liquidität. Eine regulatorische Anforderung wird erst während einer Prüfung sichtbar. Oder eine Kündigungsfrist verstreicht unbemerkt und verlängert einen Vertrag um mehrere Jahre.
Die Informationen waren vorhanden. Sie wurden lediglich nicht rechtzeitig erkannt und in konkrete Entscheidungsgrundlagen übersetzt.
Wenn Entscheidungen auf Annahmen statt auf Transparenz beruhen
Besonders problematisch wird diese Situation, wenn strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Häufig lassen sich scheinbar einfache Fragen nicht unmittelbar beantworten:
- Welche Verträge sind von einer Entscheidung betroffen?
- Welche Kosten oder Verpflichtungen werden dadurch ausgelöst?
- Welche Risiken entstehen dadurch für andere Unternehmensbereiche?
- Welche regulatorischen Anforderungen müssen berücksichtigt werden?
- Welche Auswirkungen ergeben sich für Liquidität, Ergebnis und Versorgungssicherheit?
In vielen Unternehmen müssen diese Antworten mühsam zusammengesucht werden. Informationen werden aus unterschiedlichen Systemen zusammengetragen, Experten befragt und Dokumente manuell geprüft. Wertvolle Zeit geht verloren, während Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen getroffen werden.
Die größte Gefahr sind Ereignisse, die niemand auf dem Radar hat
Nach Ansicht von LEGANTA® liegt der entscheidende Denkfehler darin, Risiken isoliert zu betrachten. Risiken entstehen nicht aus dem Nichts. Sie entwickeln sich aus konkreten Ereignissen, Verpflichtungen und Wechselwirkungen innerhalb des Unternehmens.
- Der Lieferantenausfall von morgen beginnt heute mit einer Abhängigkeit in einer Lieferantenbeziehung.
- Die Kostensteigerung des kommenden Jahres beginnt heute mit einer Vertragsklausel.
- Die verpasste Kündigungsfrist entsteht nicht am letzten Tag der Frist, sondern bereits mit der Unterzeichnung des Vertrags.
- Die regulatorische Beanstandung beginnt häufig mit einer Verpflichtung, deren Bedeutung niemand erkannt hat.
Die eigentliche Herausforderung moderner Unternehmenssteuerung besteht deshalb darin, solche Entwicklungen frühzeitig sichtbar zu machen.
„Die größte Gefahr für Unternehmen sind nicht die Risiken, die sie kennen. Die größte Gefahr sind die Ereignisse, die bereits vereinbart wurden, aber niemand auf dem Radar hat.“
Dieser Gedanke bildet den Kern der LEGANTA® Enterprise Steering Platform.
Vom Vertrag zur Unternehmenssteuerung
LEGANTA® verfolgt einen ereignisbasierten Ansatz. Statt Dokumente lediglich zu archivieren oder einzelne Vertragsinformationen auszulesen, analysiert die Plattform die in Verträgen enthaltenen Verpflichtungen, Leistungsversprechen, Fristen, Abhängigkeiten und potenziellen Folgen für das Unternehmen.
Dadurch entsteht ein deutlich umfassenderes Bild. Aus einem Vertrag werden steuerungsrelevante Informationen. Aus einzelnen Klauseln werden erkennbare Ereignisse. Aus verstreuten Informationen entsteht ein Verständnis darüber, welche Chancen, Risiken, Kostenwirkungen oder regulatorischen Konsequenzen in der Zukunft zu erwarten sind.
Für Unternehmen bedeutet dies einen Perspektivwechsel. Die Frage lautet nicht mehr, welche Risiken bereits eingetreten sind. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, welche Entwicklungen heute schon erkennbar sind und welche Auswirkungen sie morgen entfalten könnten.
Ein einfacher Einstieg für komplexe Zusammenhänge
Dabei beginnt der gesamte Prozess denkbar einfach. Statt aufwendiger Projekte, Workshops und langwieriger Analysen genügt zunächst ein einziger Schritt: der Upload eines Vertrags.
Die Plattform analysiert die Inhalte automatisiert und macht sichtbar, welche Ansprüche bestehen, welche Verpflichtungen erfüllt werden müssen, welche Risiken sich entwickeln können, welche Chancen genutzt werden sollten und welche Auswirkungen auf Liquidität, Compliance, Einkauf oder Unternehmenssteuerung zu erwarten sind.
Auf diese Weise entsteht aus einem Dokument ein umfassender Blick auf die Zusammenhänge eines Unternehmens.
LEGANTA® ist eine Enterprise-Steering-Plattform für ereignisbasierte Unternehmenssteuerung. Durch die Analyse von Verträgen, Verpflichtungen, Leistungsversprechen und Geschäftsbeziehungen macht LEGANTA® zukünftige Ereignisse sichtbar, bevor sie zu Risiken oder Problemen werden. Unternehmen erhalten dadurch eine neue Form der Transparenz und können fundierter, schneller und vorausschauender entscheiden.
Vertrag hochladen. Zusammenhänge erkennen. Zukunft steuern.
Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.
Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.
Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.
Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de
SBC Systems GmbH
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