NIS2 wird zur Kostenfalle: Warum Unternehmen ihre größten Compliance-Risiken oft nicht kennen

Die Umsetzung der europäischen NIS2-Richtlinie beschäftigt derzeit tausende Unternehmen. Neue Sicherheitsmaßnahmen werden eingeführt, Prozesse angepasst, Berater beauftragt und Budgets erhöht. Dennoch bleibt eine zentrale Frage in vielen Organisationen unbeantwortet: Kennen Unternehmen tatsächlich die Risiken und Verpflichtungen, für die sie verantwortlich sind?

Nach Einschätzung von LEGANTA® liegt genau hier das größte Problem vieler NIS2-Initiativen. Unternehmen investieren zwar in Cyber Security, Governance und Dokumentation, verfügen jedoch häufig nicht über die notwendige Transparenz hinsichtlich ihrer vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Dienstleistern, Lieferanten und Geschäftspartnern.

Die größten NIS2-Pain Points

Die Herausforderungen beginnen meist lange vor technischen Sicherheitsmaßnahmen:

  • Verträge sind über unterschiedliche Systeme, Abteilungen und Archive verteilt.
  • Kritische Verpflichtungen sind in tausenden Seiten unstrukturierter Dokumente verborgen. 
  • Verantwortlichkeiten, Kontrollrechte und Meldepflichten sind oft nur mit erheblichem Aufwand nachvollziehbar. 
  • Auditoren und Aufsichtsbehörden verlangen Nachweise, deren Zusammenstellung zeitaufwendig und fehleranfällig ist. 
  • Jede Vertragsänderung kann neue Risiken erzeugen und erneute Prüfungen notwendig machen. 

„Viele Unternehmen glauben, ihre Risiken zu kennen. Tatsächlich kennen sie häufig nur ihre Dokumente“, so die Einschätzung von LEGANTA®.

Hohe Kosten, geringer Überblick

Der klassische Ansatz zur NIS2-Compliance basiert vielfach auf manuellen Vertragsanalysen, Workshops, Excel-Auswertungen und wiederkehrenden Prüfprojekten. Die Folge sind hohe Kosten, lange Projektlaufzeiten und Ergebnisse, die bereits wenige Monate später wieder veraltet sein können.

Besonders problematisch: Unternehmen wissen häufig nicht,

  • welche Verpflichtungen aus ihren Verträgen tatsächlich entstehen,
  • welche Risiken daraus resultieren,
  • welche finanziellen Auswirkungen drohen und
  • welche konkreten Maßnahmen priorisiert werden sollten. 

Damit entsteht eine der größten und gleichzeitig unsichtbarsten Compliance-Lücken moderner Organisationen.

LEGANTA® NIS2: Vom Dokumentenmanagement zur Risikosteuerung

LEGANTA® verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Statt Verträge lediglich zu sammeln, zu klassifizieren oder einzelne Klauseln zu prüfen, analysiert die Plattform die tatsächlichen Wirkungen der vertraglichen Vereinbarungen auf das Unternehmen.

Die Lösung identifiziert Verpflichtungen, Ansprüche, Risiken, Kosten und Handlungsoptionen und überführt diese in ein semantisches Steuerungsmodell. Dadurch wird sichtbar, welche Vertragsbeziehungen regulatorisch kritisch sind, welche Maßnahmen erforderlich werden und wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht.

Die Vorteile auf einen Blick

Mit LEGANTA® erhalten Unternehmen:

  • Transparenz über vertragliche Verpflichtungen und Risiken. 
  • Nachvollziehbare und auditierbare Risikoanalysen statt Blackbox-Ergebnisse. 
  • Frühzeitige Risikoerkennung bereits während Vertragsverhandlungen. 
  • Kontinuierliche Neubewertung bei Vertrags- oder Regulierungsänderungen. 
  • Prognosen zukünftiger Risikoentwicklungen statt reiner Statusberichte. 
  • Typischerweise eine deutliche Reduzierung von Analyseaufwand und Kosten. In vielen Fällen können Unternehmen ihre Analysekosten um bis zu 80 Prozent senken.

Compliance als Frühwarnsystem

Während klassische Compliance-Projekte regelmäßig neue Bestandsaufnahmen erzeugen, schafft LEGANTA® ein dauerhaftes Überwachungs- und Frühwarnsystem. Jede Vertragsänderung, jede neue regulatorische Anforderung und jedes veränderte Risikoprofil wird automatisch berücksichtigt.

Dadurch entwickelt sich Compliance von einer reaktiven Pflichtaufgabe zu einem aktiven Instrument der Unternehmenssteuerung.

Fazit

NIS2 fordert nicht nur technische Sicherheit. Die Richtlinie verlangt Transparenz über Verpflichtungen, Verantwortlichkeiten und Risiken. Genau diese Informationen liegen in den Verträgen eines Unternehmens verborgen.

LEGANTA® macht diese Zusammenhänge sichtbar und verwandelt unstrukturierte Vertragsbestände in konkrete Managemententscheidungen. Denn die größte Herausforderung von NIS2 ist nicht der Schutz vor Risiken, sondern deren frühzeitiges Verstehen.

NIS2 beginnt nicht bei der IT. NIS2 beginnt dort, wo Verantwortung entsteht: bei Verpflichtungen und Ansprüchen. Genau wie LEGANTA®.

Über die SBC Systems GmbH

Die LEGANTA® Business Software ist ein SaaS-basiertes Produkt der SBC Systems GmbH. Gegründet im Jahr 2009 und mit Sitz in Frankfurt am Main, entwickelt und vertreibt SBC Systems GmbH innovative KI-Softwarelösungen zur Automatisierung von Geschäftsbeziehungen, Leistungsaustausch und Vertragsmanagement. Das Unternehmen vergibt Lizenzen und bietet Beratung, Projektmanagement und Dienstleistungen für Unternehmen und Behörden an.

Unsere Kompetenzen zeigen sich insbesondere:
• in der Digitalisierung und Automatisierung von Dauerschuldverhältnissen
• mit unbegrenzter Zahl von Vertragspartnern, Leistungen und Objekten
• mit automatisierten Vertragsprozessen
• mit täglich tausenden von automatisierten Buchungen
• mit voller Integration in die bestehende IT-Landschaft.

Unsere Produkte sind in 52 Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Währungen im Einsatz. Zusammen mit unseren Partnern whitepaper.id (whitepaper-id.com) und innowise (innowise.de) sind wir ein Team mit hochzertifizierter SAP-Kompetenz und über 1.500 Experten, mit dem wir seit vielen Jahren integrierte IT-Lösungen erfolgreich bereitstellen und betreuen.

Mehr erfahren Sie unter https://leganta.ai und https://leganta.de
Kontakt: Hugo Christian Rieß, Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Mathematiker, Geschäftsführer, E-Mail: hcr@sbc-systems.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

SBC Systems GmbH
Taunusstr. 6
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 1628222278
https://www.leganta.ai/

Ansprechpartner:
Hugo Christian Rieß
Geschäftsführer
Telefon: +491628222278
E-Mail: hcr@sbc-systems.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel