Viele internationale Anbieter drängen Kunden laut Validato in Abo-Modelle mit monatlicher Grundgebühr und oft einem Mindestvolumen. Bei sehr hohen Volumen, etwa über 500 Checks pro Jahr, sinkt der Preis pro Check und Unternehmen erhalten dedizierte Account Manager. Für ein Schweizer KMU, das vielleicht nur fünf Spezialistinnen und Spezialisten pro Jahr aus dem Ausland holt, ist dieses Modell dagegen ruinös: Es zahlt für eine Infrastruktur, die es kaum nutzt, oft ergänzt durch hohe einmalige Setup-Gebühren, die sich bei geringem Volumen nie amortisieren.
Für den Schweizer Mittelstand, der nur sporadisch international rekrutiert, ist laut Validato deshalb meist das transaktionale Modell sinnvoller: keine Grundgebühr, Bezahlung ausschliesslich bei tatsächlicher Prüfung, direkt dem Einstellungsbudget der jeweiligen Stelle zurechenbar. Das ist besonders relevant bei saisonalen Spitzen etwa im Bauwesen oder im Tourismus, gefolgt von Monaten ohne internationale Hires, in denen ein starres Abo schlicht hinderlich wäre. „Ein KMU, das drei ausländische Fachkräfte im Jahr einstellt, braucht keinen Account Manager – es braucht einen fairen Preis pro Check und keine Grundgebühr für Monate ohne Bedarf", meint André Naef, CEO von Validato.
Ein oft übersehener Kostenblock sind laut Validato die sogenannten Pass-Through Fees: Gebühren, die ausländische Behörden oder Universitäten direkt verlangen, etwa für eine Abschlussbestätigung, und die in „All-Inclusive"-Angeboten häufig nicht enthalten sind. Hinzu kommt das Währungsrisiko, weil internationale Anbieter häufig in USD oder EUR abrechnen, was die Budgetierung bei Kursschwankungen erschwert; Anbieter mit CHF-Abrechnung und Schweizer Gerichtsstand schaffen hier mehr Planungssicherheit. Gerade bei Kandidatinnen und Kandidaten aus Mittel- und Osteuropa sind die Preisunterschiede erheblich: Eine manuelle Prüfung mit Übersetzung und Notariat kann mehrere hundert Franken kosten, während automatisierte Plattformen solche Anfragen bündeln und oft deutlich günstigere Pauschalpreise bieten.
Als Faustregel für den Wechsel von Pay-per-Check zu Retainer nennt Validato ein Volumen von rund 100 bis 200 Checks pro Jahr – ab diesem Punkt lohnt es sich, über Volumenrabatte zu verhandeln und dafür eine Grundgebühr in Kauf zu nehmen; häufig ist dies auch der Moment, in dem Unternehmen ein zentrales Screening-Management einführen. Kosteneffizienz im internationalen Screening bedeute aber nicht, möglichst billig einzukaufen, so Validato, sondern das zum eigenen Bedarf passende Vertragsmodell zu wählen: wenige Hires setzen auf Pay-per-Check ohne Grundgebühr, viele Hires verhandeln Volumenverträge, und alle achten auf eine CHF-Abrechnung.
Validato ist ein führender Anbieter für digitale Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen im DACH-Raum ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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