EU-CER-Richtlinie in Deutschland: Personal-Screening wird zur Pflicht für kritische Infrastrukturen

Was bedeutet die EU-CER-Richtlinie für das Personal-Screening? Diese Frage beschäftigt Sicherheits-, Compliance- und HR-Verantwortliche in ganz Europa — und die Antwort hat weitreichende Konsequenzen: Die EU-Richtlinie über die Resilienz kritischer Einrichtungen (CER-Richtlinie, EU 2022/2557) verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen EU-weit zur Durchführung von Hintergrundüberprüfungen für Personal in sicherheitsrelevanten Funktionen.

Validato, ein global aufgestellter Anbieter für Background Screening und Human Risk Management mit Präsenz in über 200 Ländern, unterstützt Unternehmen dabei, diese neuen rechtlichen Anforderungen vollständig, skalierbar und datenschutzkonform zu erfüllen.

Die CER-Richtlinie, die die veraltete EU-Richtlinie von 2008 über europäische kritische Infrastrukturen ablöst, legt verbindliche Resilienzmaßnahmen für elf Sektoren fest — darunter Energie, Gesundheit, Transport, Finanzen und digitale Infrastruktur. Artikel 12 und Artikel 14 der Richtlinie verpflichten Mitgliedstaaten ausdrücklich dazu, sicherzustellen, dass kritische Einrichtungen Hintergrundüberprüfungen für Personen in sensiblen Positionen beantragen können. Die Umsetzung in nationales Recht war bis Oktober 2024 vorgesehen.

Wer betroffen ist — und warum der Umfang viele überrascht

Der Anwendungsbereich der CER-Richtlinie geht über die unmittelbaren Betreiber kritischer Infrastrukturen hinaus. Artikel 13 der Richtlinie hält explizit fest, dass Einrichtungen bei der Festlegung von Personalkategorien auch das Personal externer Dienstleister berücksichtigen müssen — sofern dieses Personal Zugang zu kritischen Bereichen, Systemen oder Informationen hat. Das bedeutet: Lieferanten, Subunternehmer und Zeitarbeitskräfte sind potenziell ebenso betroffen wie Stammbelegschaften.

Für multinational agierende Unternehmen stellt dies eine erhebliche operative Herausforderung dar. Validato begegnet dieser Herausforderung mit einer einzigen integrierten Plattform, über die Background Checks — von der Pre-Employment-Prüfung über In-Employment-Screening bis hin zur Überprüfung externer Mitarbeitender — in über 200 Ländern durchgeführt werden können. Alle Prüfungen erfolgen auf Basis primärer Datenquellen, ISO-27001-zertifiziert und vollständig DSGVO-konform.

Human Risk Management als strategische Antwort auf die CER-Anforderungen

Die CER-Richtlinie versteht Personal-Screening nicht als isolierte Compliance-Maßnahme, sondern als Teil eines umfassenden Ansatzes zur Mitarbeitersicherheit. Validato’s Human-Risk-Management-Ansatz ist genau darauf ausgelegt: Durch die Kombination aus automatisierter Datenerfassung und persönlicher Expertenbewertung — dem sogenannten „Human in the Loop“-Verfahren — liefert Validato Background Checks, die weit über einfache Datenbankabfragen hinausgehen.

Die Plattform eröglicht Unternehmen die Überprüfung von Beschäftigungshistorie, Strafregistern, Bildungsabschlüssen, regulatorischen Sanktionen und negativer Medienberichterstattung — alles aus primären Quellen, in der vom Recht geforderten Tiefe. Das modulare Design der Plattform ermöglicht es Organisationen, den Prüfungsumfang je nach Rollenkategorie gezielt anzupassen, wie es die CER-Richtlinie vorsieht.

Globale Reichweite für eine europäische Pflicht

Gerade für Unternehmen im DACH-Raum — Deutschland, Österreich und der Schweiz — bei denen die regulatorische Durchsetzung traditionell streng und der Reputationsschutz besonders wichtig ist, bietet Validato eine entscheidende Grundlage. Als schweizbasierter, inhabergeführter Anbieter mit mehrsprachigem Expertenteam und umfassender Kenntnis lokaler Rechtsrahmen verbindet Validato globale Abdeckung mit tiefer regionaler Compliance-Expertise.

Die CER-Richtlinie und die parallel geltende NIS2-Richtlinie schaffen gemeinsam einen regulatorischen Rahmen, der Menschen als zentralen Risikofaktor in der Betriebssicherheit anerkennt. Für Unternehmen bedeutet das: Wer jetzt in ein strukturiertes Personnel Verification Programme investiert, schützt sich nicht nur vor Buszgeldern — er baut eine zukunftsfähige Sicherheitskultur auf.

„Die CER-Richtlinie macht das zur Pflicht, was verantwortungsvolle Unternehmen schon immer tun sollten“, so Validato. „Background Screening ist kein administrativer Aufwand — es ist eine strategische Investition in Vertrauen und Resilienz. Mit unserer globalen Plattform helfen wir Organisationen in über 200 Ländern, genau das effizient und rechtssicher umzusetzen.“

Über die Validato AG

Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com

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